Empfehlungen
Frau K. aus Dresden hat über ihre Erfahrungen bei leichten Depressionen und Bewegung berichtet:
„Vor einiger Zeit hatte ich das Gefühl, seelisch aus dem Gleichgewicht geraten zu sein und spürte instinktiv, dass ich mich nicht besser fühlen werde, wenn ich weiterhin im Bett liegen bleibe und die Decke anstarre. Ich wusste, ich brauchte irgendwie Bewegung. Also entschloss ich mich zu dem, was am nächsten lag und besuchte für ein paar Wochen das Fitnessstudio. Allerdings fühlte ich mich nicht besser.
Allein mit mir und meinen traurigen Gedanken strampelte ich mich an Maschinen ab und beobachtete andere Menschen, die auch nur mit sich und ihren Muskeln beschäftigt waren. Das Studio roch nach Schweiß und ich empfand die ganze Atmosphäre weder stimulierend noch erfreulich. Es war einfach nur eine anstrengende Angelegenheit, die es hinter sich zu bringen galt.
Irgendwann probierte ich das Fahrradfahren und fuhr an einem sonnigen Tag einen Waldweg entlang. Nach einer Stunde Radeln fühlte ich mich fast euphorisch! Die rhythmischen Bewegungen, die frische Luft, das Grün des Waldes, das Zwitschern der Vögel ... Die Schönheit der Natur und die Bewegung an sauerstoffreicher Luft sind für mich die besten Mittel gegen aufkommende Depressionen.“ |
|